Nachdem unser Zelt am 16.9 zentimeterdick mit Eiseregen bedeckt war brechen wir in einer kurzen Regenpause auf. Das Motivationsloch vom vorherigen Tag ist noch vorhanden, aber wir sprechen uns gegenseitig Mut zu und halten uns gegenseitig das Ziel Shanghai mit all seinen reizvollen Seiten vor Augen: “Weißt Du was, wenn wir da sind gehen wir erstmal in eine gemütliche Bar, lassen uns von guter Musik berieseln und trinken kaltes Bier, snacken Erdnüsse und Chips, und sitzen einfach nur so da, ohne Fahrrad, ohne Gepäck, im Warmen Trockenen, in sauberen Klamotten, frisch geduscht, um unsere gesamte Reise und alle Geschichten und Erfahrungen reicher!”, träume ich Hansen vor.
“Wir holen uns alles an Leckereien die es da so gibt, viel zu viel, und setzen uns da irgendwo in einen Park und essen steigt wir platzen”, steigt Hansen ein.
“Wir setzen uns ans Meer, weißt du eigentlich wie sehr ich mich auf das Meer freue? Irgendwie schade dass es erst am Ende unserer Reise kommt”, ergänze ich träumerisch.
“Das Meer ist doch das beste Ziel überhaupt, und wenn es erst am Ende kommt, dann kriegt es wenigstens die gebührende Aufmerksamkeit, oder?”, meint Hansen.
“Ja, stimmt irgendwie”, stimme ich zu und sehe uns auf einer Parkbank auf der Strandpromenade mit einem Bier und endlos vielen Snacks in der Sonne sitzen und die salzige Luft der wogenden Brandung einatmen. Man hört das Geschrei der Möven und das Klappern der Wanten an den metallenen Masten der Segelbote, die sich im Hafenbecken ….”
“Achtung, Wu Ling von hinten”, reisst Hansen mich aus meinen Tagträumen, nicht ohne etwas genervte Verachtung in der Stimme. Die Wu Ling Busse hier in Tibet und China sind eine Art Taxibus, die es meist unglaublich eilig haben, und sich verhalten, als gehöre die Strasse ihnen. Statt zu bremsen und vorsichtig zu fahren Rasen sie hupend und holpernd um enge Serpentinen in der Annahme, ihr eventuelles Gegenüber wird dem nervtötenden Gehupe klein bei geben. Allzu oft liegen die Busse im Graben, stehen mit gebrochenen Achsen oder platten Reifen am Straßenrand oder stehen mit Gras und Felsen dekoriert und ohne Scheiben auf einem Abschleppwagen, denn zusätzlich zu der übertriebenen und ungesunden Eile die sie beim Fahren an den Tag legen sind die Busse mit ihren winzigen Rädchen absolut ungeeignet für die kaputten, schlaglochreichen Strassen. Noch ironischer ist es, dass sich die unschnittigen Kleinbusse mit Ralley-Zubehör aller Art dekorieren. Alle Scheiben getönt, ein Spoiler ziert das hohe Heck, Feuerflammen ziehen sich über die ausgewalzten Radkästen mit den viel zu kleinen Rädern, Antennen, aller Art sind an den Stossstangen und auf dem Dach befestigt und überall kleben Aufkleber mit Aufschriften wie: “Hyper Super Turbo”, “Turbo Power Muffler”, “High Special Super Power Turbo” und “Wu Ling Racing Team”. Außerdem gibt es auf der Heckscheibe meist die Skizze einer Rennstrecke wie z.B. Spa, in der sowohl die G-Kräfte in jeder Schikane oder Kurve angegeben sind, als auch die im Schnitt darin gefahrene Geschwindigkeit.
Am Steuer der “Geschosse” sitzen entweder übertrieben angespannt und ernst spielende “Rennfahrer”, die ihre Insassen mit höchst “professionellem und sportlichen” Rennfahrer-Fahrstil in waghalsigen Überholmaneuvern am schnellsten ins Ziel bringen wollen, koste es was es wolle, oder entspannt rauchend und telefonierende, aber ebenso rasende Möchtegern-James-Dean. Wenn hier etwas die Strassen unsicher macht, dann sind es diese Busse, und so ist es nicht verwunderlich, wenn wir als verletzliche Radfahrer ein gut eingeübtes Frühwarnsystem für die rücksichtslosen Drängler haben und einem beim schieren Erscheinen der so sinnlos rasenden “Ralley”-Busse die Galle hochkommt.
Wir schleppen uns wie jeden Tag einen 4500er Pass hoch, werden von Hunden verfolgt und atmen den Staub der vorbeieilenden Wu Lings ein. “Wir wissen zwar nicht Wu Ling es geht, aber wir beeilen uns trotzdem”, klingt mir Hansens Kalauer im Ohr, jedesmal wenn ich knapp überholt werde.
Auf dem Pass kommt ein fröhlich singender Tibetaner auf uns zu und zaubert aus seinem Gewand zwei Äpfel für uns. Er schaut sich kurz die Räder an, und schlendert dann gemütlich singend zu seinen voll bepackten Mofa zurück um sich in die Serpentinen zu stürzen.
Als auch wir uns an die Abfahrt machen, lauert hinter einer Kurve eine wirklich einzigartige Überraschung, ich habe lange nichtmehr so lachen müssen: Vor uns fährt ein alter Trecker, auf dessen Anhänger zwei Betonmasten einer Stromleitung gebunden sind. Sie ragen so weit nach vorne, dass sie direkt über dem Kopf des Fahrers hängen. Anstatt die tonnenschweren Masten nun so zu verzurren, dass sie nicht gegen den Kopf des Fahrers knallen, hat sich dieser einen Motorradhelm aufgezogen, der seinen Kopf schützen soll. Bei jeder Bodenwelle dotzt der Kopf des Fahrers mit dem Helm gegen die lummelig verzurrten Betonpfeiler und macht ein dumpfes Geräusch. Und das ist nicht alles: Der Trecker mit den schief auf dem Anhänger gelagerten Masten sieht aus wie ein selbstgebautes Raketenfahrzeug, dass jeden Moment versucht abzuheben, der silberne Helm des Fahrers komplettiert den Spartakus-Stil. Zur absoluten Krönung, hat der Fahrer nicht bemerkt, dass wir hinter ihm fahren, und winkt freudig den eigentlich uns winkenden Kindern und Mönchen am Straßenrand. Es sieht so aus als ob der heldenhafte Astronaut mit seinem selbstgebauten Raumfahrzeug zur Startrampe rollt, und seinen Fans dabei zum letzten mal winkt. Als er sich zufällig umdreht und uns erblickt, ist es vorbei mit seiner Berühmtheit und der Winkerei. Etwas enttäuscht und fast wie ein geschlagener Superheld, fährt er an die Seite und lässt uns passieren. Sein Start wird auf unbekannte Zeit verschoben.
Wir fahren weiter ins Tal, und waschen uns nach 5 Tagen in einem für unsere Verhältnisse warmen Gebirgsbach. “Wir waren schon lange nichtmehr so tief”, bemerke ich als ich auf meinen Höhenmesser schaue. Wir sind zum ersten mal seit Ewigkeiten unter 3.900 m und die Landschaft ändert sich entpsrechend. Hier und da stehen Bäume, statt Viehzucht gibt es Felder und Wiesen, und es riecht nach fruchtbarer Erde und Heu. Auch viel deutlicher zu erkennen als in der Höhe, ist der Jahreszeitenwechsel: Die Felder stehen geerntet, die Wiesen sind gemäht, die Jurten werden abgeschlagen um in tieferen Gefielden wieder aufgeschlagen zu werden und die Herden werden ins Tal getrieben. Wir suchen uns einen Schlafplatz am Fluss der sich talaufwärts zwischen den schwarzen, eckigen Jurten hindurchschlängelt. Wir kochen Reis mit Gemüse auf unserem Ofen und gehen früh schlafen, denn der morgige Pass ist steil und hoch.
Am 17.9 ist wunderbares Herbstwetter, sie Sonne scheint, und ein leichter Rückenwind treibt uns Richtung Pass. Hinter einer Biegung öffnet sich das enge Tal und gibt den Blick auf fantastische Berge frei. Gegen den blauen Himmel zeichnen sich schroffe, schwarze Felsgipfel ab, deren Furchen und Rinnen mit Schnee gefüllt sind. Wolkenfetzen steigen an ihnen empor und lassen die manche der sicher über 6.000 m hohen Gipfel verhüllt, so dass man nur ahnen kann, wie weit sie noch emporragen. Die schwarzen, teilweise hunderte Meter hohen senkrecht abfallenden, rissigen Flanken ziehen sich in Geröllhalden, Wechten und Lawinen bis zur Vegetationsgrenze, wo flaches Gestrüpp wächst. Der Anblick erinnert mich an die Zeichnungen von Tibet, wie sie in dem Tim und Struppi Comic “Tim in Tibet” zu sehen sind. Hansen scheint das gleiche zu denken: “Fehlt nur noch das Kloster, das hoch oben in den Bergen im eisigen Schnee dem Sturm trotzt”.
Und als wir weiter fahren wird das Bild tatsächlich darum ergänzt. Am Fuß eines der Gipfel, knapp unterhalb der Vegetationsgrenze kann man goldene Dächer erkennen. Ein riesiges Kloster, dessen zugehöriges Dorf sich bis zu unserer Strasse das Tal hinab erstreckt. Wir machen Pause an einer Gebetsmühlenreihe, die in einer Art Strassenkapelle den Eingang zum Dorf markiert. Ein paar in der Sonne liegende Mönche fordern uns auf, die Gebetsmühlen zu drehen, und so laufen wir entlang der 30 m langen Reihe und drehen Stück für Stück. Teils quietschend, teils lautlos laufen die goldenen Mühlen und glitzern dabei in der Sonne. Die Mönche schauen zufrieden, und einer steht auf und dreht seinerseits die Mühlen an. Während ich sie vorsichtig gedreht hatte, bringt der Mönch sie richtig in Schwung so dass am Ende die ganze Reihe funkelt und quietscht.
Ich bin schwer beeindruckt. Auch wenn man das alles aus Filmen, aus Büchern und vom Hörensagen kennt, auf einmal bin ich wirklich hier, in Tibet. Ich schaue auf die Räder, die vor dem Panorama stehen und dann zu Hansen. Schon wieder, Gedankensynchronisation: “Unglaublich, wir sind hier mit dem Rad hergefahren”, spreche ich unseren gemeinsamen Gedanken aus. Hansen nickt: “Ja, nach Tibet, und wir hätten keine bessere Route wählen können”, bestätigt er, “das hier ist Tibet wie im Bilderbuch, unglaublich, dass wir es doch noch geschafft haben das zu sehen, nach all den gescheiterten Versuchen in Kudi.”
Wir verabschieden uns voll neuer Kraft und Motivation und kämpfen uns weiter, parallel zu der unglaublichen Bergkette den Pass hoch.
“Das Wasser schmeckt nach Schnee”, stelle ich fest, als wir unsere Flaschen an einem Bach auffüllen. Der Bach schlängelt sich durch ein Seitental hoch zu den Schneebedeckten Gipfeln. “Ja, irgendwie merkt man, dass es Winter wird”, sagt Hansen und nimmt ebenfalls einen tiefen Schluck von dem klaren Wasser.
Wir erreichen den Pass um ca. 15 Uhr. Vor dem in tibetanischer Schrift gravierten Steinschild essen wir zu Mittag: Canned Pork mit Brot, und ein Apfel und ein paar Kekse. Die Abfahrt zieht sich erst steil und dann mit Gegenwind so Flach das wir Xisexiang erst kurz Dämmerung erreichen. Ich gehe in einen Laden um Reis zu kaufen, und traue meinen Augen nicht, als ich auf der Theke riesige Pakete Butter stehen sehe. Ich halte meine beiden Zeigefinger neben die Schläfe um ein Yak zu simulieren und zeige danach auf die Pakete, und tatsächlich: die etwas säuerlich riechende, in Plastik eingewickelte weiße Masse ist Yak-Butter. Da man sie nur so abgepackt kaufen kann, muss ich knapp 2 kg Butter kaufen, aber nach fast 4 Monaten ohne konnte ich nicht widerstehen.
Die Stadt selber liegt im Tal wie ein Eisenbahnmodellbau. Kleine Serpentinen schlängeln sich hoch zum Kloster, darunter ein Bach der durch eine enge Schlucht überhangen mit Gebetsflaggen in einen kleinen Teich fließt. “Beinahe wie der Tibetabschnitt der Bootsfahrt im Europapark”, sagt Hansen und fotografiert drauf los. Als wir weiterfahren kaufen wir in einem Klosterladen ein paar Gebetsflaggen. Es ist schon dunkel, als wir uns auf die Suche nach einem Schlafplatz machen. Nach einigen Fehlversuchen finden wir endlich einen akzeptablen Platz. Weil wir kein Feuerholz finden konnten, gibt es Brot mit gesäuerter Yakbutter und Canned Pork zu Abend.
Es regnet die ganze Nacht und den Morgen hindurch und wir müssen das Zelt klatschnass einpacken. Dafür trennen wir das Innen- vom Aussenzelt um den trockenen Bereich separat zu verstauen und fahren im strömenden Regen los. Die Schuhueberzieher aus ehemaligen Regenjacken funktionieren einwandfrei und so bleiben wir trotz Matsch und Regen auf der schlammigen Strasse trocken. Weil sich die Strasse im Bau befindet, ist der Zustand im Regen katastrophal. Schlammbäche, tiefe Pfützen und zäher, bremsender Belag machen den heutigen Pass zur Qual. Zusätzlich ist die Steigung in den provisorischen Serpentinen teilweise so stark, dass man nur mit viel Balance das Vorderrad auf dem Boden halten kann um nicht umzukippen.
Oben angekommen machen wir unsere Mittagspause und beschließen, den nach 10.000 km anstehenden 2. Ölwechsel der Rohloffnabe zu machen. Eigentlich eine einfache Sache, aber aus Versehen verwechselt Hansen das “SPülol” mit dem “SPeedhub Öl”, so dass statt einem Wechsel mit auswaschen seine Nabe nach dem ersten Arbeitsschritt eine 50/50 Mischung Altöl und neues Öl beinhaltet. Nachdem wir uns nach einem ersten Schock und dazugehörigen Streit etwas besinnen, beschließen wir in Chengdu seinen Ölwechsel erneut zu machen. Die Mischung Öl sei sicher besser als das pure Altöl und müsse 700 km bis Chengdu halten.
So fahren wir weiter ab und verlassen die eisigen Höhen ein für allemal. Das Tal ist voll mit kleinen Bauernhöfen, Wiesen und Dörfern. Es riecht nach Heu, vereinzelt stehen Bäume, teilweise fast sogar Wälder an den Ufern der Bäche und die schwarze, mit Schnee und Wolken behangene Bergkette flankiert das sanft abfallende Tal. Obwohl es Herbst ist, habe ich das Gefühl es wäre Frühling. Die warme Luft, surrende Insekten, alles Dinge die man in der Höhe nicht hatte. “Das ist wirklich der schönste Teil Tibets”, rufe ich zu Hansen der hinter mir fährt und ebenfalls das milde Klima genießt.
Je weiter wir fahren, desto größer wird der Fluss, und wir müssen hier und dort über kleinere Pässe entlang der Klippen über dem Fluss strampeln. In einem der an den Klippen liegenden Dörfer sehe ich das größte Yak das ich je gesehen habe. Der Bulle hat Hörner die ausgestreckt mindestens 70 cm lang sind und sein Kopf reicht mir auf dem Fahrrad sitzend beinahe bis zur Schulter. Trotzdem weicht er fast schreckhaft aus als ich über die Schotterstraße hinter ihm anklappere und schaut mich mit seinen tiefschwarzen, gutmütigen Augen hilflos an. “Wenn du wüsstest, dass keiner hier im Dorf eine Chance gegen dich hat …” rufe ich ihm aufmunternd zu, und frage mich zum tausendsten mal, wie sich derart starke und unschlagbare Tiere von einem kleinen, höchstens 10 Jahre alten Hirtenjungen mit Steinschleuder zähmen lassen. Dann sehe ich den Bambusring in seiner Nase, der zu einer Schleife geformt über sein Nasenbein gebunden ist. “Aua”, entfährt es mit bei dem Anblick des Rings aus sicherlich 2 cm dickem Bambus.
Wir suchen wieder Ewigkeiten nach Holz für unser Abendessen und ergattern letztendlich, auch wieder im Dunkeln zwei Scheite von einem LKW. Auf einer Klippe über dem Fluss schlagen wir unser Zelt auf. Weil wir kein Brot mehr haben, beschließen wir ein Experiment zu machen: Wir heizten unseren Ofen nach dem Abendessen nochmal richtig ein, stellen den Topf mit Wasser und Reis darauf und lassen es bis zum Morgen stehen, um zum Frühstück gekochten Reis zu haben, aber kein Feuer machen zu müssen. Und es funktioniert. Am 19.1 essen wir den perfekt gekochten Reis mit Yakbutter zum Frühstück. Dabei beobachtet werden wir von einer unglaublich lieben und neugierigen Frau, die nur mit einer Sichel ausgerüstet durch die Wiese läuft und Grashalme schneidet um direkt vor Ort Besen daraus zu binden. Wir wechseln die paar Standardphrasen die wir können und machen uns auf den Weg. In Garze kaufen wir das nötigste ein, und fahren, nachdem uns die neue Strasse von ein paar Bauarbeitern versperrt wurde einen riesigen Umweg aus der Stadt heraus. In einem bisher unübertroffenen Tempo fahren wir vollbepackt den knapp 700 m hohen Pass ohne Pause am Stück hoch. Oben liegt mal wieder in einer Serpentine ein umgekippter LkW.
Ohne große Pause fahren wir weiter ins nächste Tal, die Straße entwickelt sich mehr und mehr zu einem einzigen Schlammbad und macht das Vorwärtskommen zur schleichenden Qual. LKW schleichen rutschend und stinkend an uns vorbei und immerwieder versperren Bauarbeiten und Schlammlawinen den Weg. Wir kommen in ein Dorf aus Blockhütten, dessen Hauptstraße mich schwer an die Bilder von der Goldgräberstadt Clondike erinnern.
In der Dämmerung, nach 90 km über Berge und durch Schlamm finden wir einen Schlafplatz an einem kleinen Bach auf einer mit Büschen gesäumten Wiese.
Am 20. stehen wir um 6:00 Uhr auf, die tiefere Gegend bringt wärmere Morgende mit sich, so dass man ohne zu zittern aus dem Schlafsack kriechen kann. Wir fahren den ganzen Tag im Regen weiter über die Schlammstrasse bis wir an die Kreuzungsstadt Luhuo kommen. Ab hier haben wir bessere Strassen. Wir finden Schlafplatz oberhalb der alten, sich über die Klippen schlängelnden Strasse und gehen früh schlafen. “Morgen müssen wir 110 km machen”, rechne ich Hansen vor, “wir haben in den letzten Tagen unseren Puffer aufgebraucht.”
“Das wird hart”, antwortet Hansen nachdenklich, “aber wir schaffen das! Wenn die Strasse so bleibt dann haben wir schon schlimmeres gemeistert”!
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