Wir

 

Eine DNA, zwei Dickköpfe.

Paul und Hansen, 29, sind beste Freunde, Mitbewohner, und wenn’s drauf ankommt auch die ärgsten Gegner. Die beiden sind eineiige Zwillinge, aber eher untypische. Schon immer haben sie jeder ihr eigenes Süppchen gekocht und lange Zeit in verschiedenen Städten gewohnt. Vor mehreren Jahren haben sie entdeckt, dass sie die besten gemeinsamen Momente vor- hinter oder nebeneinander auf dem Rad erleben:

„Radeln für uns? Das ist auf jeden Fall mehr als nur der Sport an sich. Es geht vielmehr um die uneingeschränkten Möglichkeiten der Fortbewegungsart und das Abenteuer mit dem Drahtesel in der freien Natur“, so Paul.

Beide sind aus Süddeutschland vom Bodensee, wo sie mit den Alpen und der umgebenden Natur aufgewachsen sind.

Paul

hat in Köln ein Diplom in Medien-Design gemacht und studiert jetzt in Berlin das Fach Human Factors (humanfactors.tu-berlin.de) Zwischendrin hat er zwei Jahre in einer Agentur (virtual-identity.com) als Online-Konzepter gearbeitet (paulhoepner.de).

Hansen: “ Paul ist ein absoluter Fan von guter Planung. Er fühlt sich wohl wenn er alle Eventualitäten durchdacht hat. Er hat immer einen „Plan B“ auf Lager. Dadurch hat er mir schon viele Probleme erspart und, wer weiß, vielleicht auch manchmal das Leben gerettet. Trotzdem kennt seine Abenteuerlust keine Grenzen. Seine Spontanität leidet keinesfalls unter dem Hang zur Planung. Oft ermöglichte seine Ideologie erst das erfolgreiche Umsetzen von verrückt scheinenden Ideen. Ich war zwar derjenige, der ihn überzeugen musste, dass unser Vorhaben möglich ist – aber wenn er einmal angebissen hat lässt er auch nicht mehr locker.“

 

 

Hansen

hat in Maastricht an der ABKM (abkmaastricht.nl) Produktdesign und Fotografie studiert und sich auf Fahrradkonstruktion und -design spezialisiert. Sein letztes Projekt ist eine Leichtbaurahmenkonstruktion nach Spannungsprinzip (vasandres.de) Nach dem Studium hat er ein Jahr bei dem Interiordesigner Maurice Mentjens gearbeitet (www.mauricementjens.com)

Paul: „Ich hab natürlich gelesen, was Hansen oben über mich geschrieben hat und muss sagen, irgendwie hat er Recht, auch wenn er sonst immer dazu neigt, alles zu übertreiben. Also, wo sonst könnte uns die Reise hinverschlagen, als über die weiteste mit dem Rad befahrbare Landstrecke von Berlin in die Stadt der Superlative, Shanghai. Er ist einer der wenigen Menschen die ich kenne, die vor Konventionen nicht nur keinen Halt machen, sondern diese gezielt aufsuchen um sie zu brechen. Kein technisches System ist vor seinem experimentellen Optimierungswahn sicher und es gibt kaum Probleme, die  durch seine MacGyver-Improvisationen nicht gelöst worden wären.“

 

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